ODENWALD

// ALEMANNENWEG 02

ALSBACH >> BRANDAU

Meine zweite Etappe beginnt heute mit leichtem Nieselregen um kurz nach 8:00 Uhr in Alsbach. Von nun an ging es bergauf. Der nebelverhüllte Melibokus ruft. Erster Stopp: das Alsbacher Schloss. Den Burghof teile ich mir nur mit Pfauen und Hühnern, ansonsten bin ich hier oben ganz allein und genieße die tolle Aussicht. Es geht weiter durch den leuchtend grünen Wald – ich treffe meinen ersten Feuersalamander „Lurchi“ – und lege kurz vorm Gipfel ein Kaffeepäuschen ein.

Oben strahlt die Sonne und ich überlege welchen Weg ich ab hier einschlagen möchte… Da ich schon mehrmals am Auerbacher Schloss war und keine Lust auf den Touri-Hotspot „Fürstenlager“ habe, entscheide ich mich dem Nibelungensteig bis zum Felsenmeer zu folgen um dort wieder auf den Alemannenweg zu wechseln. Ein traumhafter Abschnitt durch das Balkhäuser Tal mit Brotzeit, Bierchen und frechen Kühen folgt. Besonders Spaß macht mir heute das Gipfelkreuz-Schnitzen und das selbst gebastelte Handystativ mit Trekkingstock und Gummiband. Das Felsenmeer erreiche ich mit Donnergrollen – 2/3 der Tour sind nun um. Kurz vor Brandau kommt’s noch mal gscheit runter – Cider schmeckt auch im Regen. Nach knapp 20 Kilometern erreiche ich meine Bushaltestelle und freu mich schon auf einen Riesenteller Pasta daheim.

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